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Donnerstag, 30. August 2012

Wann geht endlich die Welt unter?


Nicht nur in spirituellen Kreisen wird mittlerweile bekannt sein, dass am 21.12.d.J. die Welt untergeht der Maya-Kalender ausläuft.

Dieses Datum löst aber weniger Schrecken aus, als vielmehr projizierte Hoffnungen, Erwartungen, Träume und Sehnsüchte. 
Unzählige Publikationen dazu überschwemmen den Büchermarkt und klären uns darüber auf, dass nicht das Ende, sondern ein Wandel bevorsteht.
Und dieser 'Wandel' nährt die Phantasie - den Wunsch nach einer besseren und gerechteren Welt. 

Wir aber werden am 22.12.12 enttäuscht aufwachen...

Wir werden den Fernseher einschalten, und dabei vergebens auf die Meldung warten, dass die Menschheit endlich zur Vernunft gekommen ist, und sich nun die Völker aller Erde zusammensetzen um gemeinschaftlich zu ergründen, wie ein nachhaltiges (also ein in die Natur eingebundenes), erfülltes, glückliches Leben zu gewährleisten ist.
Wir werden nicht zu hören bekommen, dass alle Waffen nun vernichtet werden, und sich alle Völker zu einer Erdgemeinschaft zusammen schließen, die gleichermaßen(!)  für jeden(!) Erdenbürger eintritt.

Auch nach dem kosmisch-determiniert ausgelösten 'Wandel' wird die Menschheit nicht endlich die wahre Bedeutung des Lebens und des Liebens erkannt haben.

Montag, 27. August 2012

Von 'Farblingen' und Kleinstpackungen

Bläulinge, Grünlinge, ... und Rotlinge

Auf die der Liste der Arten, die durch die Auswirkungen von Fukushima verändert werden, sind zu den mutierten Schmetterlingen namens 'Bläulingen' (der Duderich berichtete) nun auch die 'Grünlinge'(?!) neu dazu gekommen. Grünlinge sind aber keine Bläulinge in grün, sondern vielmehr ziemlich hässliche Fische die mittlerweile das 258-fache des Cäsium-Wertes aufweisen, der als noch unbedenklich gilt.

Übrigens: Der Anteil an Mutationen von Bläulingen steigt von Generation zu Generation an!

Sollten Mutationen und Strahlenbelastungen irgendwann einmal die menschliche Speisekette erreichen, wird das vermutlich eher wahrgenommen werden, wie die Mutation von nicht ökonomisch verwertbaren 'Farblingen' (kleine Wortschöpfung dudericherseits).

Trotzdem, in seiner 'Nichtigkeit'(sic) einen Hinweis wert, wie ich finde.

... Nein, liebe Leserschaft, ich frage an dieser Stelle ausdrücklich nicht wie es eigentlich den 'Rotlingen' geht! Das Thema ist zu ernst und die Pointe zu flach - einfach nicht meine Hautcreme (+ u).


Eine gute Nachricht für Singles!
Haushaltsvorstände von Ein-Personen-Haushalten (ohne Tiefkühltruhe) aufgemerkt!
Endlich werden die Klein(st)packungen kommen!

Der drittgrößte Konsummittelhersteller Unilever kam jüngst zu der Erkenntnis, dass Produkte für arme Indonesier sich auch für arme Südeuropäer (sog. 'Schuldenstaaten') anböten. Und das wären dann eben Klein(st)packungen.

Arm ist eben arm. Da hat dieser Konzern nicht nur aus kaufmännischer Sicht recht.

Freitag, 24. August 2012

"And the winner is...."

Der [die] Gewinner meiner gerade spontan ausgeschriebenen Kategorie: "Hey, nette Seite - willkommen in meiner Blogroll!"
ist folgender Kandidat:

Stefan Niggemeier

[Update: ... und Georg Seeßlen - Dank an Stefan Rose]


Solidarische Grüße

Eure Duderichkeit

Mittwoch, 22. August 2012

Die Nachricht hinter der Nachricht

Das Forbes-Magazin hat (nun schon zum 3. mal) A. Merkel zur mächtigsten Frau der Welt gekürt.
Ist Irgendjemand überrascht, dass die Wahl auf die "Königin von Absurdistan" fiel?

Was aber wirklich überrascht, sind deren Kriterien:
"Die Liste spiegelt nach Ansicht der "Forbes"-Redaktion den Einfluss von Frauen in politischen, wirtschaftlichen, technischen und gesellschaftlichen Bereichen wider. Weitere Kriterien sind soziales Engagement, aber auch das Einkommen."

Drei Kriterien also.
Gut, den ersten 1/4 Punkt kann man 'en passant' abhaken. Geht klar. Die Gute hat den größten, gefühlten politischen Einfluss innerhalb ihrer Geschlechtszugehörigkeit. Über den wirtschaftlichen E. könnte man streiten (eher andersrum wird ein Schuh draus - Ihr versteht schon...). Ihren gesellschaftlichen Einfluss kann man als durchaus ausgeprägt bezeichnen. Technischer Einfluss? Hmm, eher nicht, außer vielleicht über die Energiewende.

Spannend (der Leser ahnt es bereits) wird es bei den weiteren Kriterien:


Soziales Engagement.
...

Dienstag, 21. August 2012

In eigener Sache


Ich habe mir in jüngster Zeit erlaubt, auf Themen zu verweisen, die nicht dem politischen Tagesgeschehen entsprechen; die nicht auf der Titelseite der Massenmedien zu finden sind.

Kein 'Pussy Riot'-Artikel, keine Griechenland-Diskussion sollen sie drinnebleiben oder raus. Kein Artikel über das Steuerabkommen mit der Schweiz. Kein Blog-Beitrag über die Beziehung einer Olympionikin mit einem Rechtsradikalen.

Ich stellte Sea Shepherd vor: Keine Kommentare.
Ich verwies auf die Youtube-Zustimmung auf Kriegspropaganda: Keine Kommentare.
Sogar mein Wochenrückblick blieb ohne Kommentare.

Habt Ihr keine Meinung? Oder seid ihr zu faul, diese in die Tastatur zu hämmern? Langweile ich Euch?


Leute, was mach ich falsch? Was fehlt Euch oder ist zu viel?

Nicht, dass ich mein Output an dem anpassen wollte, was gefragt ist.
Diese Seite ist unkommerziell.

Mein Lohn ist Rückmeldung und Resonanz.
Die fehlt mir.

Also, ein bisschen konstruktive Kritik wäre im Moment sehr hilfreich!

Grüße, Eurer Duderich

Montag, 20. August 2012

Töten aus der Deckung: Geil, cool, sportiv und auch patriotisch

Wahre Helden: 
Hit the enemy!


Die Ästhetik des Tötens.
Kriegspropaganda at its best!

"Ich hab so oft geschossen, dass ich schon Blasen bekam."

"Ich sagte nur: ' Ich hab ihn!'  Ich zielte auf seinen Hals und drückte ab. Ich traf ihn in Höhe der Unterlippe. Ich hab' ihm praktisch seinen Kiefer durch den Kopf getrieben! Das war mein erster richtig sauberer Schuss!"

"Als ich dort eintraf, rief jemand: 'Hey Sarge, sehen Sie sich das an!' Da lagen acht Leichen unserer Feinde. Was auch immer sie da probiert hatten - es hat wohl nicht funktioniert [grins]. Ich blickte zu Corp. Blace. Der lächelte, und sagte: ' Ich mache hier nur meinen Job!' 

"Es war erstaunlich, wie schnell diese rennen konnten. Die Langsamen hatten wir ja alle ausgelöscht.  Wer jetzt noch übrig war, stand an der Spitze der Nahrungskette!"
(...)

Aktuelle Bewertungen bei Youtube: 
439 positive Bewertungen
45 negative Bewertungen

Hmm...

Samstag, 18. August 2012

'Aggressive Gewaltfreiheit', ODER: 'Bekenntnisse eines Öko-Terroristen'

Gestern Abend saß ich mit einem Freund zusammen, und dieser fragte mich irgendwann, ob ich SEA SHEPHERD kenne. Die Verneinung auf diese Frage rief eine eben solche Reaktion hervor, wie dies allgemein Wissens- lücken in der vergleichbaren Dimensionierung tektonischer Platten nun mal tun...

Zumindest diese Wissenslücke wurde gestern Abend geschlossen, indem der nachfolgend verlinkte Film zusammen geschaut wurde.

Intension dieses Post's ist, etwaige Wissenslücken, essenzieller Natur (wie ich finde), im Sinne meiner Leser, ebenfalls zu schließen. Egal, wie man zu dieser Person und dessen Organisation steht; man sollte sie zumindest KENNEN:

Gründer von SEA SHEPHERD ist Umwelt-Aktivist Paul Watson, dessen Lebensinhalt es ist, die maritime Fauna zu schützen und der dafür auch gerne mal bspw. ein illegales Walfangschiff rammt. Und er BRENNT für seine Sache, dies sieht man in jeder Szene, die ihn zeigt.

'Rettet-die-Wale'-Banner oder /-T-Shirts zu tragen ist nicht Seins; seine Methodik ist hemdsärmeliger, kontroverser (und wohl auch effektiver), wobei er aber stets bestrebt ist, Personenschäden zu vermeiden (was ihm seit nunmehr 30 Jahren auch gelungen ist).

Dienstag, 14. August 2012

Ein Rückblick - Potpourri des Wahnsinns

Der Duderich war schreib- aber nicht lesefaul. Nachfolgend ein kleiner Strauß der Themen, die mich in der Zwischenzeit beschäftigt haben. Selbstverständlich nicht mit Anspruch auf Vollständigkeit.


Unser Kriegs- Bundesminister für Verteidigung findet Drohnen supi und braucht diese ganz dringend um den Widerstand der Bevölkerung auszuwerten und niederzuschlagen das Leben seiner geliebten Soldaten zu schützen. Zumal Drohnen ja sowieso unbedenklich sind, weil: Ethisch ist eine Waffe stets als neutral zu betrachten. Da hat er natürlich Recht: Eine Waffe hat schließlich selbst keinen schlechten Charakter. Ethik - oder ein Mangel an dieser - hat nur der Waffenführende. Ob Minister als ethisch neutral zu betrachten sind, mag der Leser selbst entscheiden.

Samstag, 4. August 2012

Die Königin von Absurdistan

Wie der Spiegel mitteilte führt Merkel nach wie vor unangefochten die Zustimmungswerte der Politiker an:

"Bundeskanzlerin Angela Merkel gewinnt im Vergleich zum Vormonat noch einmal an Zustimmung und belegt damit weiter den ersten Platz der Liste der abgefragten Parteipolitiker. Auch in anderen Umfragen war dieser Trend abzulesen. Mit ihrer Arbeit sind laut der neuen Erhebung 68 Prozent der Deutschen zufrieden. Dies ist der beste Wert für Angela Merkel seit Dezember 2009. Mehr als zwei Drittel sind der Meinung, dass die Rettung des Euro bei der Kanzlerin in guten Händen ist." (Hervorhebung vom Duderich)

Weder kann ich diese Ergebnisse mit meinen Alltagserfahrungen (ich bewege mich nicht nur in 'linken' Kreisen) auf die Kette kriegen, noch irgendwie nachvollziehen. Selbst die Mehrheit der Ökonomen halten den deutschen Austeritätskurs für krisenverstärkend, während auch in den Mainstream-Medien kritische Stimmen gegenüber unserer Staatsoberhäuptin  unseres weiblichen Staatsoberhauptes mittlerweile breiten Raum gefunden hat. Auch die Kommentare des zitierten Artikels sprechen eine gegenteilige Sprache, wobei die SPIEGEL-Leserschaft sich sicherlich nicht vornehmlich aus linksverorteten Lager speist.
Wie also kann eine Zweidrittelmehrheit der Befragten eine Finanzpolitik goutieren, wenn doch die verordnete Medizin den Patienten (Griechenland) kranker gemacht hat und damit die Währungsunion in einen Abwärtsstrudel führt? Eine Medizin, die Griechen wie Spanier in großen Massen auf die Straße treibt, da sie um ihre Existenz fürchten. Eine Medizin, die Armut in der breiten Bevölkerung mitten in einer Währungsunion etabliert, die Europa doch zusammenführen sollte.

Donnerstag, 2. August 2012

Spiegelfechtereien

Habe soeben den Spiegelfechter von meiner Blog-Roll genommen. Wer sich interessiert warum, findet möglicherweise in den Kommentaren zu diesem Text einen Hinweis.

Jens Berger (Spiegelfechter) ist aber nur der Auslöser dieses Textes. Nachfolgende Zeilen sollen nicht als Schmähschrift gegen seine Person verstanden sein.


Ganz ehrlich, ich kann generell dieses Ökonomen-Gequatsche nicht mehr hören. Von diesen Weltenrettern, die immer noch glauben, man müsste nur ein paar Stellschrauben justieren und dann kann's so weitergehen wie immer.

Ich kann sie Alle nicht mehr ernst nehmen:

  • Die, die sich der Erkenntnis verweigern, dass dieses System und dessen Problemlösungsstrategien gescheitert sind. 
  • Die, die in Ihrer Phantasie Milliardenbeträge verschieben  (und das als Lösungsansätze verkaufen) wie in früheren Generationen Hobby-Generäle ihre Zinnsoldaten.
  • Die, die alternative Lösungsansätze per se als Sozialromantik und linkes Geschwurbel abtun - um sich bloß nicht damit auseinanderzusetzen, oder gar argumentativ darauf reagieren zu müssen.
  • Die, die uns Lösungen präsentieren, aber selbst Teil des Problems sind.