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Samstag, 29. Juni 2013

Eine Stimme unter Vielen...

Abteilung: Nur ein weiteres Arschloch

"Mit anderen Worten (schwarz-weiß) hatte ich das vor nicht allzulanger Zeit dem saften Riesen Duderich geschrieben. ;-)"
Hallo???
Bin ich 'sanft'?
Bin ich ein 'Riese'?

Bullshit!

Ich bin nur ein weiteres Arschloch, welches ab und zu seine Meinung hinausposaunt.

Ich bin nicht DER Duderich.
Ich bin Einer von Vielen.
Kein Meinungsmacher, und kein meinungsmachend-Wollender.

Ich zeige nur mit dem Finger darauf, was mich (subjektiv!) erbost.

Ich verstehe mich als Wahrheitssuchenden, nicht als Wahrheitsbringenden.

Ich bin nur eine Stimme unter Vielen - und mehr will ich auch gar nicht sein.

Eigentlich keine große Sache...

Trotzdem hat mir dieser Blog sehr viel Gutes gegeben!

Spontan an (fast) @alle:

Danke, dafür!!!

Donnerstag, 20. Juni 2013

Der Scheideweg der Menscheit

Abteilung: Mangelnder, oder irgendwann umgesetzter Erkenntnisgewinn: 
Die Gretchenfrage

Ich hatte gestern eine interessante Diskussion mit einem Freund.
Politisch haben wir kaum Schnittmengen. Er ist Sozialdemokrat mit Parteibuch. Die Agenda 2010 sei nötig gewesen, sagt er, denn sonst würde es uns allen viel schlechter gehen. Sicherlich, hier und da verbesserungswürdig, aber im Ganzen doch eine richtige Entscheidung.
Ich empfinde das als genauso bescheuert, wie er, dass ich die Linken wähle - diese Träumer und Idealisten.

Unzählige Male haben wir unsere Argumente ausgetauscht, genähert haben wir uns trotzdem keinen Jota in unserer politischen Überzeugung.

Sicher, es gibt Bücher, Filme, Musik, usw., die wir beide gut finden - aber letztendlich haben wir mehr Trennendes als Gemeinsames.

Wir sind trotzdem Freunde und tolerieren den Lebensentwurf und die Ansichten des Anderen - auch wenn wir sie zuweilen nicht nachvollziehen können...

Dies sei aber nur als Einleitung gedacht - es ist nicht Sinn dieser Worte, diese Freundschaft zu thematisieren.

Vielmehr geht es mir darum, seine und meine These (unserer gestrigen Diskussion) gegenüberzustellen.
Ich empfinde beide Denkansätze als argumentativ gleichwertig - letztendlich ist es eine Frage des Glaubens (im nicht religiösem Sinne) und der Interpretation der zurückliegenden Menschheitsgeschichte:

Seine These : (Ich hoffe ich gebe sie nicht allzu sinnverfremdend wieder)
Die Geschichte hat ihn gelehrt, dass jedwedes Gesellschaftssystem, so demokratisch es auch in der Wiege ist, letztendlich in Diktatur mündet. Eben weil der Mensch nach Macht und der Anhäufung von Besitztümern strebt. Dies mündet dann irgendwann in einer Revolution, weil die Ausgebeuteten das überbordende Macht-, Gerechtigkeits- und Reichtumsgefälle nicht mehr zu tragen bereit sind. Und dann geht die ganze Chose von vorne los...

Kurz:
Demokratie - Diktatur - Revolution, (...)
Demokratie - Diktatur - Revolution, (...)
usw...

Meine These:
Bislang mag das stimmen. Aber der Sinn der Menschheit kann es letztendlich nicht sein, dieser Endlosschleife bis zu ihrem Untergang zu folgen. Die Menschheit wird irgendwann diese fatale Dynamik durchbrechen - eben weil sie lernfähig ist. Wenn auch langsam, so ist die Menschheit doch in der Lage aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen und einen Erkenntnisgewinn aus den Fehlern der Menschheitsgeschichte zu entwickeln.
Eben auch, weil die Ressourcen, die für unsere Existenz nötig sind, bald lebensbedrohlich knapp werden. Dies auch unter dem Hintergrund immer weit verbreiteter und immer existenziellerer Armut auf der einen, und unendlicher Dekadenz von Wenigen auf der anderen Seite.

Was glaubt ihr?
Kriegen wir die Kurve noch irgendwann?
Oder steuern wir unserem Untergang entgegen, weil wir entweder zu dumm sind aus unseren Fehlern zu lernen und/oder zu machthungrig und eigennützig?

Montag, 17. Juni 2013

G8-Gipfeltreffen im potemkin'schen Dorf

Abteilung: Fotorealismus

Es gibt Gegebenheiten, die einem erstmal keiner glauben will - obwohl sie durchaus der Logik bestehender Verhältnisse und Ideologien folgen.

Dies hier ist so ein Beispiel:
"Mit Fotoplakaten schummelt sich die nordirische Region fürs G8-Gipfeltreffen schön: Leerstehende Läden werden zu scheinbar florierenden Geschäften. Die Konferenz der acht wichtigsten Wirtschaftsnationen findet dieses Jahr in einer Gegend statt, die besonders unter der Finanzkrise zu leiden hatte.

Prall gefüllte Regale, reichhaltige Auslagen, eine einladend offene Tür - so hübsch haben die Läden in Belcoo an der Grenze zwischen Nordirland und der Irischen Republik schon lange nicht mehr ausgesehen. Aber nur auf den ersten Blick. Wer genauer hinschaut, entdeckt, dass in dem heruntergekommenen 500-Seelen-Nest die Herrlichkeit der Warenwelt nur aufgeklebt ist - nämlich als Fototapete an die Schaufenster."


Gefunden (über dem Umweg auf Nachdenkseiten) bei heute.de

Sonntag, 16. Juni 2013

Demokratie - wo gibt's die eigentlich?

Abteilung: Offene Frage

Dies ist keine zynisch gemeinte Frage, sondern eine, die ich zur Diskussion stellen will.

Wo ist - Eurer Meinung nach - die Ausübung demokratischer Rechte (Versammlungsfreiheit, Demonstrationsfreiheit, informationelle Selbstbestimmungsrechte, ...) ohne staatliche Repressionen auslebbar?

Wo setzen Regierungen den Willen des Souveräns um?

Genauer: Welchen Staat würdet ihr als wirklich demokratisch bezeichnen?

Freue mich auf Eure Beiträge!

Donnerstag, 13. Juni 2013

Ode an Herrn Karl: Der Schlussakt

Abteilung: Abgesang

Danke an Herrn Karl, der sich in den Rang einer Ikone geschrieben hat.
Eine Ikone der schwarzen Rhetorik, der Rabulistik, des schlechten Geschmacks und Missachtung von allem, was irgendwie nach fairer Diskussionskultur schmeckt.

Der Herr Karl als Juckreiz, gleich einem Mückenstich, von dem man weiß, dass er besser abheilt, wenn man ihn nicht kratzt. Man tut es manchmal trotzdem - der kurzfristigen Befriedigung wegen.
Danke dafür, dass Du mir aufzeigst, dass Stoizismus die einzige angemessene Reaktion auf niedrigschwellige Reize ist. Ich denke, ich habe meine Lektion gelernt.

Danke, Herr Karl, dass Du mich dazu gebracht hast, mich selbst der Lächerlichkeit preis zugeben. Du hast mir aufgezeigt, wo meine Schwächen liegen, weil ich mich zuweilen von dir dazu habe hinreißen lassen, meine Contenance zu verlieren.
Du hast mich dazu gebracht, meinen eigenen Anspruch auf mein Wesen zu unterlaufen. Für diese lehrreiche Erfahrung danke ich Dir!
Du hast mir aufgezeigt, wie brüchig meine Mauer war, gegen Angriffe unter der Gürtellinie. Ich habe dabei sehr viel gelernt über mich, aber auch über Menschen deinesgleichen und wie mit ihnen umzugehen ist.

Auch danke dafür, Herr Karl, dass Du mich in der Wahl meiner Weggenossen bestätigt hast. Wenn Du in zurückliegender Endlosschleife schriebst: 'Bei solchen Freunden braucht man keine Feinde mehr.', wusste ich, dass ich in guter Gesellschaft bin.
Denn Du bist meine Anti-These. Was Du schlecht findest muss irgendwie gut sein! Die, von denen Du mich spalten willst, stehen mir nahe. Ohne Deine Spaltungsversuche wäre ich vermutlich gewissen Personen nicht so nahe, wie ich es jetzt bin. Auch dafür danke ich Dir!

Herr Karl; wir müssen uns daran messen lassen, wie wir auf Deine Rabulistik und Deine spalterischen Versuche reagieren. Viele haben besser und besonnener als ich auf Dich reagiert. Nämlich gar nicht...
Denn, bis auf wenige Ausnahmen, kommentiert der Herr Karl sich nur noch selbst (und dies fast ausschließlich mittels Zitaten von anderen).
Du bist der Ritter der traurigen Gestalt, der gegen Windmühlen anreitet, die er selbst imaginiert. Die Sinnlosigkeit ist die gleiche, einzig der Mangel am gutem Willen unterscheidet Dich vom literarischen Vorbild.
Auch hier mein ausgesprochener Dank, dass Du uns allen die tragische Figur vorspielst. Dein Beispiel zeigt mir, was es zu vermeiden gilt.
Dein Süden hilft mir, mich politisch und menschlich einzunorden.
Danke auch dafür!

Trotz der oben ausgesprochenen Dankbarkeit werde ich nicht mehr auf Dich reagieren. Durch Dein Gebaren habe ich nun wohl genug gelernt.
Die Tatsache Dich in Zukunft komplett zu ignorieren ist Teil meiner durch Dich gewonnen Lernerfahrung.

Ich gebe Dir in diesem Thread die Möglichkeit dazu Stellung zu nehmen. Die Erlaubnis, was auch immer Du auf Deiner Seite mit diesem Text machst, scheinst Du ja sowieso nicht zu brauchen.

Wie auch immer: Dies sind die letzten an Dich gerichteten Worte von mir.

Dienstag, 11. Juni 2013

Das Recht am eigenem Wort

Abteilung: Gesagt ist gesagt

Oft werden Kommentare, die hier hineingestellt werden, an anderer Stelle (ich muss wohl nicht deutlicher werden...) benutzt (mißbraucht?), um, wie ich finde, oppositionelle Meinungsäußerungen zu diskreditieren.

Auszüge von Kommentaren, die (ausschließlich?) für diese Seite bestimmt sind, werden aus dem Zusammenhang gerissen und an anderer Stelle (ich muss wohl nicht deutlicher werden...) polemisch und süffisant kommentiert.

Als Seitenbetreiber strebe ich einen regen und offenen Meinungsaustausch an. Dieser soll nicht dadurch behindert werden, dass Fragmente hier eingestellter Gedanken - ohne Genehmigung des Verfassers(!) - im Eingangstext oder der Kommentarfunktion einer gewissen Seite (ich muss wohl nicht deutlicher werden...) zweckentfremdet werden.

Ich schlage folgenden Standard-Zusatz für diejenigen Kommentatoren vor, die dies vermeiden wollen:

[Der auf dieser Seite abgegebene Kommentar ist mein eigenes geistiges Eigentum dessen Verwertungsrechte ich vorbehaltlich nicht abzugeben bereit bin. 
Ich lehne die Verwendung meines Kommentars an anderer Stelle - als Ganzes oder in Auszügen - ohne einer von mir zuvor ausgesprochener Zustimmung, hiermit ausdrücklich ab.
Eine Missachtung dieser Willensäußerung interpretiere ich als Verleugnung meiner informationellen Selbstbestimmungsrechte.] 

Klingt albern, scheint aber leider nötig zu sein...
Schade, eigentlich.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Suchrätsel des Tages

Abteilung: Wimmelbild

Suchrätsel: Wer findet den 'schwarzen Block'?

Ok, zugegeben, dass ist eine harte Nuss!
Also noch ein kleiner Tipp:
Die Gesuchten sind vermummt und tragen sog. Schutzwaffen.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Ein Kessel Buntes

Abteilung: Demokraten auf Demonstrationen? Geht das?

An alle Demokraten unter Euch:

Fühlt ihr Euch wohl behütet, Eurer Interessen vertreten, hier in Deutschland? Wenn jemand 'Souverän' ruft, dreht ihr Euch dann um, weil ihr Euch angesprochen fühlt? Nicht?
Woran liegt das? Ihr dürft schließlich alle vier Jahre wählen und somit die Zukunft in unserem Sinne und durch unsere Volksvertreter mitbestimmen!
So zumindest der weitverbreitete Kanon.
Doch immer mehr differiert dieses kolportierte Klischee mit der alltäglichen Wahrnehmung.
Immer mehr Menschen begehren auf, weil sie erkannt haben, dass EBEN NICHT das Wohl der Mehrheit (des Souveräns) die Leitlinien der Politik bestimmt, sondern ein Schattenkabinett der Kapitalinteressen, respektive Wirtschaftsmangaten.
'Verschwörungstheorie!' So höre ich schon den Reflex gegen sog. linke Weltanschauungen!

Gegen diese Stimmen habe ich jetzt mal ein Totschlagargument:
Schaut Euch die Armuts-Reichtumsschere an! Wer profitiert? Die Oberschicht! Am meisten diejenigen, die am meisten haben. Die wirklich Reichen haben, und haben noch nie, in Kriegen und Krisen verloren, sondern davon profitiert!
Diese Profite wurden von wem generiert?
Wer weiß es?
Genau, vom Souverän, dem Volk, welches unsere Zukunft bestimmen soll und sollte. Deren Wohl durch die Demokratie gewährt werden soll.

Kehren wir noch einmal - im schlimmsten Falle aus Langeweile - zu aktuellen Geschehnissen zurück:

Menschen, die ihr durch das Grundgesetz verbrieftes Recht auf Demonstrationsfreiheit nachkommen, werden zu vielen Hunderten eingekesselt, weil sie Schutzwaffen tragen.
Das Recht auf Demonstrationsfreiheit ist also verwirkt, wenn man eine Sonnenbrille, einen Regenschirm, einen Schal, ... mit sich führt. Das Souverän darf diese 'Schutzwaffen', oder auch passive Waffen also nicht tragen. Mit der grundgesetzlich (eine Verfassung haben wir immer noch nicht - warum eigentlich?) Pressefreiheit ist es auch nicht weit her.
Die aber, die den öffentlichen Frieden aufrecht erhalten sollen (in unserem demokratisch legitimierten Auftrag) kommen in der Überzahl an. Vermummt durch Helme, geschützt durch Protektoren, ausgestattet mit Schlagstöcken und Pfefferspray.
Das Gewaltmonopol liegt klar beim Staate, Missbrauch derselben wird nicht sanktioniert. So darf auf Unschuldige eingedroschen werden, willkürlich hochgiftiges Pfefferspray eingesetzt werden - ohne das jemals (Gegenbeweise bitte) auch nur eine Suspendierung erfolgte. Von einer Verurteilung wegen Körperverletzung oder gar versuchten Totschlages ganz abgesehen.

Andererseits bietet unsere Justiz auch aktuell eine Farce, um die Leute zu bekämpfen, die gegen Rechtsextremismus aufbegehren.

Immerhin tröstlich, dass unsere Kanzlerin die Bretterbude unserer Demokratie-Illusion aufrechterhält, in der sie fingerzeigend Demokratie in anderen Ländern anmahnt.
Was sind wir stolz, diese angemahnten Werte bei uns selbst zu wissen.

Wir Demokraten, sind stolz, und machen unser Kreuzchen, und sind stolz und machen unser Kreuzchen.

Aber auf Demos sollten wir lieber nicht mehr gehen - wenn uns unsere Gesundheit lieb ist.

Kreuzchen machen, das reicht für unsere (marktkonforme) Demokratie (aber bitte nicht bei den Linken, denn die werden vom Verfassungsschutz überwacht).

Alles andere ist subversiv und zu bekämpfen.

Gute Nacht, ihr Demokraten!
Schlaft gut!

Netzhygiene

Abteilung: Nochmal in eigener Sache

Das Internetz ist wahrlich unberechenbar. Da schreibt man eine Ankündigung in eigener Sache um über Änderung des Moderationsgebahrens zu informieren - und dann entwickelt sich ein oberflächlich betrachtet harmloser Post als eine Raktete - ohne Kollisionsvermeidungsfunktion (oder wie das beim Euro-Hawk hieß).
[aktueller Stand: 552 Seitenaufrufe, 32 Kommentare - Vergleich: BB-Drohnen-Post: 167 SA, 9 K.]

Festzustellen blieb für mich, dass Kommentatoren, die ihre Nicks bei jeder Meinungsäußerung ändern, dafür sicherlich einen Grund haben. Möglicherweise den, dass sie nicht zu ihre Meinung stehen. Schnell mal irgendwelche Beleidigungen ausgesprochen - und dann den Nick gewechselt - und weiter geht's!
Nebeneffekt, ob angestrebt oder nicht: Es fangen die wildesten Spekulationen an, wer, was unter welchem Nick kommentiert hat.

Ich selbst sehe dies etwas entspannter als andere. Beleidigungen oder Provokationen unter Pseudo-Nicks prallen an mir ab - ich nehme sie nicht wirklich ernst.
Wenn meine Kommentatoren beleidigt werden, nehme ich das aber schon etwas anderes, denn dann geht es ja nicht nur um meine Befindlichkeit. Da setzte ich dann auch schnipp-schnapp die Zensurschere an.
Nur, auch hier verlaufen die Grenzen fließend: Was ist Beleidigung und was nur ein harscher Tonfall? Letztendlich ist es meiner subjektiven Einschätzung überlassen was ich lösche und was nicht. Dafür betreibe ich diesen Blog nicht - es ist wohl zu einem notwendigen Übel geworden.
Ich will hier keine Allmachtsphantasien ausleben und unliebsame Meinungen zensieren.
Es geht dabei lediglich um ein Mindestmaß an respektvollem Umgang zu gewährleisten.

Das Feedback zur Ankündigung möglicher Zensur ist übrigens sehr zwiespältig:
Manche meinen, ich würde zu wenig löschen - andere, ich sollte es gar nicht tun.
Habe mir vorgenommen, einen möglichst gerechten Weg dazwischen zu finden. In möglichst Eurem Sinne.

So, werde bald auch mal wieder ein Text über die 'Welt da draußen' verfassen.

Themen gibt es ja genug...

Euer Duderich