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Freitag, 28. Februar 2014

Karneval

Abteilung: Tanz der Narren

Karneval ist eigentlich immer. Realsatire aller Orten und Jederzeit. Büttenredner haben mittlerweile Mühe, die Groteske der Realität zu überbieten. Satiriker und Kabarettisten ebenso.

Wir werden alle nur an der Leine geführt.
Beim Karneval darf man in diese Leine beissen.

'Tätää! Tätää!'

Unzählige Pappmasché-Merkels, die von Traktoren gezogen werden.

Hahaha, wie absurd ist diese Welt!
Wie dumm und ungerecht!

Darauf einen Schnaps!

Und ein:
HELAU!
HELAU!
HELAU!

Am Aschermittwoch funktionieren wir wieder...

Ach, ... selbst im Karneval funktionieren wir!

Besoffen und alltagsvergessen, wie wir sind.

Freitag, 21. Februar 2014

Die Meta-Ebene

Abteilung: The ....... survive

Der Austausch mit dem Doktor hat mich inspiriert.

Beispielsweise hatte ich die banale Erkenntnis vorher nicht, dass dieses Spiel ('Neo-Kapitalismus', 'Marktgläubigkeit' - wie auch immer man es nennen mag) nur EINEN Sieger kennt. In der Denke der Marktgläubigen braucht es Konkurrenz für Fortschritt. Für Entwicklung.
Schwache werden niedergerungen, die Starken überleben.
Bis letztendlich EINER übrig bleibt.
Erst dann wäre dieses Spiel der konkurrierenden Reichtumsverteilung beendet!
Die Erde wäre selbstverständlich längst vorher in Arsch...

Wir sind wieder bei Darwin angelangt. "The riches survive" oder, wie hieß das noch?

Ich vergleiche die ideologisch bestimmte Dynamik der Armut- und Reichtumsverteilung durch meine Wahrnehmung, mit den Gravitationsgesetzen:
Je mehr Masse, desto mehr Anziehung. (Zinssystem)

Der Reichtum wird wachsen. Und die Armut wird wachsen.
War schon immer so - nur nicht so schnell.

Unser hegemonisches Wirtschaftsgefüge (welches stark neoliberal geprägt ist) hat die Funktion, die Verteilung von Unten nach Oben zu organisieren.

Man interpoliere doch nur mal die gegenwärtige Armut- Reichtumsverteilung in die Zukunft...!

Und immer Weniger werden viel haben, und immer Mehr wenig - bis gar nichts...

Materieller Reichtum bedarf der Armut. Der Ausbeutung.

Der Anspruch der Veränderung der Reichtumsverteilung (national wie global) sollte die gemeinsame Basis, einer oppositionellen, linken Gegenbewegung sein:

Die Reichtumsverteilung von Unten nach Oben gilt es nicht nur zu stoppen, sondern UMZUKEHREN!

Wäre dies keine mögliche gemeinsame Forderung / Basis, auf die sich das zerstrittene, oppositionelle linke Lager einigen könnte?

Mittwoch, 19. Februar 2014

Interview des Tages: Wagenknecht

Abteilung: "Wenn ich das schön höre"

Wagenknecht rockt den European !

Gut, dass solche Worte noch gelesen werden können.
Kurz, prägnant, gehaltvoll. Auf den Punkt.

P.S.: Meine Blog-Roll hat Nachwuchs...

Dienstag, 18. Februar 2014

Was soll ich noch kommentieren, was sich nicht selbst genug kommentiert?

Abteilung: Sinnkrise

Mein letzter Beitrag befasste sich mit Lanz.
Lanz?
Das Thema ist längst durch.
Es schwang viel mit, bei diesem Thema. Die Kritik an der Zwangsfinanzierung des Öffentlich-Rechtlichen, zum Beispiel.

Aber, das war gestern. Vielmehr, ist schon zwei Wochen her.
Hat keine Relevanz mehr.
Heute ist Regierungskrise und morgen veröffentlicht ein Fußballspieler, dass er gerne heimlich rosa Schlüpfer trägt.

Viele mediale Säue werden durch's Dorf gejagt. Keine dieser Säue hinterfragt wirklich die Vernunft des bestehenden Systems. Oder quickt nachhaltig.

Was soll ich noch kommentieren, was sich nicht selbst genug kommentiert?
Ob Schwarzer, Lanz, Gabriel und wie sie alle heißen:

Das absurde Theater wird täglich weitergespielt.

Die relevante Mehrheit der Bevölkerung trägt das mit, was geschieht:
In Deutschland selbst, in Europa und der restlichen Welt.
Stolz bin ich nicht darauf, was da in meinem Namen verkündet wird.

Es gibt so viel zu kommentieren - als Blogger.

Aber lenkt die Auseinandersetzung damit nicht davon ab, dass wir letztendlich alle verarscht werden, oder dokumentiert sie es?

Fragen, die ich zur Zeit nicht beantworten kann.

Ich hinterfrage mich.